Qurratulain Hyder (1927–2007)

Zur Person

Qurratulain Hyder Qurratulain Hyder Foto: Gaurav Sharma

Als die Urdu-Schriftstellerin Qurratulain Hyder am 21. August 2007 in Delhi starb, würdigte man in zahlreichen Nachrufen in Urdu- und englischsprachigen Medien des südasiatischen Subkontinents und der Diaspora ihre herausragenden Leistungen für die indische Literatur. In diesen Lobreden wiederholte sich jedoch ein Phänomen, gegen das sie schon zu Lebzeiten anzukämpfen versuchte: die einseitige Fixierung auf ihren monumentalen Roman Ag ka darya (Der Feuerstrom, 1959), der bis zuletzt ihr umfangreiches späteres Schaffen überschattete.

Qurratulain Hyder wurde 1927 in Aligarh (U.P., Indien) in eine Familie hineingeboren, in der die Schriftstellerei scheinbar erblich war. Ihr Vater, ihre Mutter und eine ihrer Tanten waren namhafte Prosaschriftsteller. Im Elternhaus fand Qurratulain Hyder ein anregendes intellektuelles Milieu vor. Sie wurde ermutigt, sich mit Musik und Malerei zu beschäftigen, und lernte viele berühmte Literaten der Zeit kennen. Erste Kurzgeschichten verfasste sie bereits während ihrer College-Zeit in den 1940er Jahren in Lucknow, schlagartig bekannt wurde sie jedoch mit ihrem ersten Roman Mere bhi sanamkhane (Auch meine Tempel, 1948). Dieser Roman entstand in Pakistan, wohin die Autorin 1947 ihrem Bruder gefolgt war. Er behandelt das hochaktuelle Thema der Teilung Indiens nicht nur als menschliche, sondern auch als kulturelle Tragödie. Die Neugründung des Staates Pakistan zwang die indischen Muslime zu einer Entscheidung für Indien oder Pakistan. Seither werden die in Indien verbliebenen Muslime immer wieder mangelnder Loyalität verdächtigt. Gleichzeitig stellte die Teilung des Landes die Zukunft der indomuslimischen Kultursynthese in Frage, die über Jahrhunderte das geistige Leben Nordindiens befruchtet hatte. Damit waren zwei der Hauptthemen angeschnitten, die Qurratulain Hyder bis in ihr Spätwerk hinein beschäftigen sollten.

Zu einem wahren Verkaufsschlager wurde jedoch der Roman Ag ka darya. Er wurde in mehrere indische Sprachen übersetzt und liegt auch in einer von der Autorin selbst besorgten englischen Neufassung vor, die unter dem Titel River of Fire 1999 in Delhi bei Kali for Women veröffentlicht wurde. Über den gewaltigen Zeitraum von 2400 Jahren führt uns der Roman durch einschneidende Etappen der indischen Geschichte, beginnend in der Entstehungszeit des Buddhismus, fortgesetzt mit der Ankunft der Muslime in Nordindien, dem Vormarsch der Briten und schließlich in die Zeit der 1930er bis 1950er Jahre. Der Roman mündet in die Ablehnung einer separaten Muslim-Identität und das leicht romantisch verklärte Bekenntnis zum säkularen indischen Staat.

Um größere Authentizität zu erzielen, hat sich die Autorin zahlreicher Montagen und Zitate bedient. Trotz einiger Schwächen in der Figurenzeichnung und Unausgewogenheiten in der Handlungsführung gelang ihr ein in seiner thematischen Breite und in der künstlerischen Umsetzung einmaliges Werk, das zu Recht als Meilenstein in der Urdu-Literatur bezeichnet wird. Obwohl das Buch als intellektuell anspruchsvoll und schwierig gilt, wurde es zu einem Bestseller. So kam es wohl auch, dass dieses Werk ihr Gesamtschaffen gleichsam überschattet.

Qurratulain Hyders Kreativität versiegte nach diesem großen Wurf jedoch keineswegs. Nach einem kurzen Zwischenspiel in London kehrte sie 1962 endgültig nach Indien zurück, wo sie sich erst in Bombay und später in Delhi niederließ. Sie war Chefredakteurin mehrerer Zeitschriften, arbeitete als Rundfunkjournalistin, Drehbuchautorin und literarische Übersetzerin und unterrichtete als Gastprofessorin an mehreren indischen Universitäten. Gleichzeitig verfasste sie weitere Kurzgeschichten, Romane und eine Familiensaga und gab Sammlungen von Briefen und Interviews heraus.

1979 erschien ihr zu Unrecht weniger beachteter Roman Akhir-i shab ke hamsafar (Gefährten am Ende der Nacht, 1979; englisch 1994 unter dem Titel Fireflies in the Mist erschienen), eines ihrer besten Werke. Hier behandelt sie die unmittelbare Vorgeschichte der Unabhängigkeit und damit der Teilung und widmet sich einem Aspekt, der in der Urdu-Literatur ansonsten keine Aufmerksamkeit fand: dem politischen Terror in Bengalen. Ein wichtiges, vielleicht das wichtigste, Thema ist dabei die persönliche Verantwortung des Einzelnen.

Neben den erwähnten Themen beschäftigte sie sich wiederholt mit Frauenschicksalen, mit den sozialen Veränderungen im unabhängigen Indien und mit Fragen der Spiritualität und Sinnsuche als Gegengewicht zum Streben nach Reichtum und Macht. Andererseits verfasste sie köstliche Satiren über die Kommerzialisierung vorgeblich spiritueller Angebote. Überhaupt blieb sie stets auf der Suche nach neuen Stoffen und Ausdrucksmöglichkeiten und experimentierte mit den verschiedensten literarischen Techniken. Seltsamerweise wird bei der Würdigung ihres Schaffens kaum erwähnt, dass sie z.B. mit Mitteln der Science Fiction und Fantasy arbeitete, um auf ausgesprochen amüsante Weise Fragen der ungleichen Geschlechterbeziehungen anzusprechen. Dies alles – überbordende Fabulierfreude, ein fotografisches Gedächtnis, scharfer Intellekt, enzyklopädisches Wissen und eine wache Teilnahme an allen Ereignissen in ihrer Umgebung und in der Welt – machten sie zu einer wahrhaft herausragenden Schriftstellerin ihrer Zeit.

Qurratulain Hyders Gesamtschaffen kann als das kulturelle Gedächtnis von Generationen indischer Muslime verstanden werden. Die Autorin hat sich in ihrem Schreiben nicht nur auf ihre eigene Lebenserfahrung gestützt, sondern zu bestimmten Themen akribische Recherchen in Archiven, Familiendokumenten, historischen Abhandlungen usw. durchgeführt. Ein Beispiel dafür ist der Roman Gardisch-i rang-i chaman (etwa: Die Farben des Gartens sind stets im Wandel) von 1987. Dieses 704 Seiten starke Werk enthält eine Fülle von Handlungssträngen und eine Vielfalt gestalterischer Mittel – von historischen Einschüben, intellektuellen Debatten, Satire und Komik bis hin zum Slapstick und einem gehörigen Schuss Melodramatik. Die Autorin behandelt hier neben den sozialen Folgen des 1857er Aufstandes vor allem Fragen der Identität der so genannten Angloinder, übt satirisch überhöhte Kritik an kulturlosen Neureichen und Emporkömmlingen und an der Hochkonjunktur moderner Heiligenverehrung in der gebildeten Mittelschicht, beleuchtet die Schicksale mehrerer berühmter Kurtisanen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die Anfänge der modernen Unterhaltungsindustrie (Theater, Grammophon, Film) in Indien. Glanz und Elend der Kurtisanen in Indien sind sehr eindrucksvoll geschildert und geschickt mit dem fiktiven Schicksal einer hoch gebildeten jungen Frau der Gegenwart verbunden, deren Abstammung aus einer Kurtisanenfamilie zu einem unüberwindlichen Hindernis für ihr persönliches Lebensglück wird. Frauenschicksale stehen auch im Mittelpunkt ihres letzten Romans Chandni Begam (1990).

Christina Oesterheld

Bibliografie (Auswahl)

  • Mere bhi sanamkhane/Auch meine Tempel (Roman), 1948; Englisch: My Temples, Too, 2004
  • Ag ka darya (Der Feuerstrom, Roman), 1959; Englisch: River of Fire, 1999
  • Patjhar ki avaz (Das Geräusch fallender Blätter, Kurzgeschichten), 1965
  • Sitaharan (Der Raub der Sita, Erzählungen), 1968
  • Kar-i jahan daraz hai (Die Geschäfte der Welt währen lang, Familiensaga/Autobiographie), Bd. 1 1977, Bd. 2 1979, Bd. 3 Shahrah-i harir (Die Seidenstraße) 2008
  • Akhir-i shab ke hamsafar (Gefährten am Ende der Nacht, Roman), 1979; Englisch: Fireflies in the Mist, 1994
  • Gardish-i rang-i chaman (Die wechselnden Schicksale des Rosengartens, Roman), 1987
  • Chandni Begam (Roman), 1990

In deutscher Übersetzung (Auswahl)

  • Der Fotograf (Kurzgeschichte, gekürzt, übersetzt von Mujahid Husain Zaidi und Rudolf Wunderlich), in: „...ganz unten, wie Shesha, bin ich“. Frankfurt/M. 1986, S. 69–73
  • Der Qalandar (Kurzgeschichte, übersetzt von Ursula Rothen-Dubs), in: „Allahs indischer Garten“, Frauenfeld 1989, S. 446–465
  • Der Berg der Fakire (Kurzgeschichte, übersetzt von Christina Oesterheld), in: „Erkundungen. 23 Erzählungen aus Indien“, Berlin 1990, S. 165–177
  • Die wechselvollen Schicksale der Andalib Bano (Romanauszug, übersetzt von Christina Oesterheld), in: „Gesteht's! die Dichter des Orients sind größer. Urdu-Literatur“, Berlin 1991, S. 38–53
  • Romanauszüge aus Ag ka darya und Chandni Begam (übers. von Christina Oesterheld) in „Flucht und Identität im Spiegel indischer und deutscher Gegenwartsliteratur“, Berlin 1991, S. 71–79

Literatur

Leseprobe: Auszüge aus Gardisch-i-rang-i Tschaman

Wir befinden uns jetzt im Lucknow der 1980er Jahre. Andalib, die als Tochter einer Kurtisane aufwuchs, das aber vor ihren Zeitgenossen lieber verheimlichen möchte und in ihrer Jugend auch vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt floh, erzählt Mansur, einem Freund und Kollegen ihrer Tochter Ambarin, von der berühmten Sängerin Gauhar Jan, die ebenfalls Tochter einer Kurtisane war:

„Wenn sie sang, überschütteten die Prinzen sie mit Edelsteinen.

Sogar ihre Zofe trug Benarasi Saris und lief mit einer goldenen Pandose hinter ihr her. Ihre Tabla-Spieler trugen Brillantringe. Als Kind saß ich oft in einer Ecke ihres Salons und hörte ihr zu, wenn sie für Fürsten und Prinzen sang. Die Zuhörer stellten ihr große Schecks aus. Wenn sie ausging, ließ sie sich von einem bewaffneten Leibwächter begleiten.“

„Oho!“, warf Mansur in amerikanischer Manier ein.

„Ihre Villa in Dharmtala wurde von zwei steinernen Löwen bewacht. Sie selbst sah auch aus wie eine Löwin, grandios und einschüchternd.

Zu ihren Bewunderern gehörte der Nawab von Rampur Hamid Ali Khan. Er ließ sie sogar in seinen Palast rufen. Seine Gemahlinnen hörten sich gern ihre interessanten Geschichten an. Ihre Hoheit Faruqi Begam war Pathanin. Sie war stets voll des Lobs über Gauhars Mut. Als der Prinz of Wales oder Duke of Connaught – keine Ahnung welcher, jedenfalls nannte man ihn den lahmen Prinzen, einmal nach Rampur kam, tanzte Gauhar in Abendkleid und mit Brillanten besetzten Strümpfen mit ihm. In diesem Ballsaal befindet sich jetzt die Raza Library.

Nawab Hamid Ali Khan ließ für den Prinzen ein englisches Stück aufführen. Gauhar spielte die weibliche Hauptrolle. Der Nawab pflegte zu sagen, ‚Gauhar, wenn du nicht so dick wärst, würde ich mich in dich verlieben!' Einmal veranstaltete er einen Gauhar-Tag. Die Eintrittskarten kosteten 100 Rupien. Gauhar kehrte mit 70000 Rupien nach Kalkutta zurück.

Soll ich euch eins ihrer Lieblingslieder vorsingen? ‚Die Pfeile ihrer schrägen Blicke sandte sie mir direkt ins Herz, als sich unsere Blicke kreuzten…'“

Husain Bakhsch kam mit dem Kaffee herein. Sie erschrak und verstummte augenblicklich.

„Neulich“, flüsterte Ambarin Mansur zu, „haben wir uns über Indiens Widersprüchlichkeiten unterhalten. Meine Mutter ist auch so ein Bündel von Gegensätzen. Sie idealisiert Gauhar Jan und das alte Kalkutta, gleichzeitig aber auch die sowjetischen Raumfahrerinnen.“

Andalib hatte das gehört. Sofort sagte sie in typisch anglo-indischem Tonfall: „Halt die Klappe!“ Einige Regentropfen fielen vom chinesischen Jasminstrauch herab auf ihre Haare.

„Mein Fräulein, ich idealisiere Tante Gauhar deshalb, weil sie unabhängig und unternehmungslustig war. Das verdankte sie ihrem westlichen Blut.“

„Sind reinrassige indische Frauen nicht unabhängig?“, gab Ambarin sofort zurück. „Sie bilden sich auf ihr westliches Blut etwas ein. Zum Glück bin ich kein Mischling.“

„Ja, ja, du Sayyid-Spross! Warum solltest du auch irgendwelche Komplexe haben!“, konterte Andalib Bano.

Die drei gingen ins Wohnzimmer zurück und setzten sich auf ihre Stammplätze.

„Die einfachen Leute aus Kalkutta achteten Gauhar auch wegen ihres Mutes. Sie widersetzte sich wiederholt ganz offen den Anordnungen der britischen Verwaltung. Sie fuhr bei roter Ampel über die Kreuzung. Der britische Polizeipräfekt konnte ein Lied davon singen. Es hagelte Bußgeld auf Bußgeld. Sogar beim Kostümball des Gouverneurs von Bengalen erschien sie. Einige Prinzen beschwerten sich darüber. Denen gewährte sie dann nicht mehr Zutritt zu ihren Gesangsvorstellungen.

1911 fuhr sie zu der großen Ausstellung nach Allahabad. Der Dichter Akbar schrieb:

Alle sind heute froh – außer Gauhar,
sie hat alles – außer einem Ehemann.

Daraufhin heiratete sie einen Iraner. Sofort dichtete Akbar neue Spottverse. (…)

Jetzt erinnere ich mich auch wieder an ihren Mann. Er hieß Abbas und sah sehr gut aus. Ständig hielt er den Rosenkranz in den Fingern. Ich habe sein Bild so deutlich vor Augen, als könnte er jeden Moment hinter dem Vorhang hervortreten. Er hat Gauhar viel Kummer bereitet.

Nach ihm kamen viele Gigolos und gingen wieder. (…)

Sie hatte einen Auftritt in Aligarh.“

„Am M.A.O. College? Du meine Güte!“

„Red keinen Unsinn – bei einem Adligen der Gegend. Ihr Tanz war sehr gewagt. Unter den Anwesenden war auch die berühmte Sängerin Zuhra Bai aus Agra. Sie verhielt sich immer sehr würdevoll und zurückhaltend. Ihr gefiel Gauhars Auftreten gar nicht, aber sie sagte nichts. Nach der Vorstellung machte Gauhar eine spöttische Bemerkung über ihre Zurückhaltung. Die Sängerin antwortete: ‚Meine Liebe, ich verdiene mein Geld ausschließlich mit Singen!'

Gauhar war sehr stolz und empfindlich. Vom selben Tage an verkaufte sie sich nicht mehr. Mit ihrem rebellischen Sinn stellte sie allerdings das Gesetz von Kauf und Verkauf auf den Kopf.

Zur selben Zeit trug sich der berühmte Vorfall mit dem Vizekönig zu. Tante Gauhar unternahm in ihrer Kutsche eine Ausfahrt auf dem Corso. Neben ihr saß ihr Gigolo. Hinter ihr stand ein Lakai. Es war Weihnachtszeit. Aus der Gegenrichtung kam wohl die Kutsche des Vizekönigs Lord Reading. Als sie nahe herankam, erhob sich Gauhar halb und wünschte dem Vizekönig frohe Weihnachten. Der Vizekönig hob ebenfalls den Hut und erwiderte die Wünsche. Als er ein Stück entfernt war, meinte ein Adjutant: ‚Ihre Exzellenz, wie konnten Sie das tun? Diese Frau ist eine stadtbekannte Kurtisane.'

Der Vizekönig schäumte vor Wut. Am nächsten Tag wurde die Anordnung erlassen, dass kein Inder den Vizekönig in der Öffentlichkeit zu grüßen habe, solange dieser ihn nicht selbst anspreche. (…)

Dennoch hatte sich Gauhar an ihrer Epoche gemessen viel Achtung erworben. Sie war eine sehr aufgeklärte Frau. In ihrem Salon lagen die verschiedensten Zeitungen aus. (…) Ich habe sie alle möglichen Zeitungen in Englisch, Armenisch und Hebräisch lesen sehen. Von ihr lieh ich mir die englischsprachigen Filmzeitschriften aus – Movies Weekly aus New York, Bioscope, Picture Show und Drama aus London.

Ihr letzter Gigolo…“

„Das könnte der Titel einer Erzählung sein: ‚Der letzte Gigolo'!“

„Tschuni Lal, ein Kaufmannssohn. Als er Bankrott ging, verpfändete sie ihren Schmuck für 60000 Rupien, um ihm aus der Patsche zu helfen. Er brachte ihren gesamten Besitz durch. Das typische Muster! Nawab Bai kam nach Kalkutta, nachdem ein gerissener Halunke sie um alles gebracht hatte. Zu dem Zeitpunkt war Gauhar auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes. Nur wenige Jahre später erging es ihr genauso. Im Endeffekt ist es also egal, ob du dich verkaufst oder dir jemanden kaufst, du bist immer die Dumme!“

„Wenn der Partner einer auf völliger Gleichberechtigung bestehenden modernen Frau auszieht, ist sie diejenige, die die ausstehenden Rechnungen bezahlt. Für die Kinder hat auch sie zu sorgen. Malika Armani wurde von einem Engländer betrogen, ihre Tochter Gauhar von einem Inder und Nawab Bai von einem Belgier. Ich kann keinen Unterschied zwischen ihrer Situation und der ehrbarer, moderner westlicher Frauen erkennen. Nur die Moralvorstellungen haben sich geändert.“

„Solche Maulawi-Argumente hindern unsere Frauen daran, die ihnen zustehenden Rechte zu erlangen!“

„Rechtmäßig oder unrechtmäßig sind auch nur relative Begriffe.“

(übersetzt von Christina Oesterheld, aus: Gardisch-i rang-i Tschaman, Delhi: Educational Publishing House, 1991)


📄 Dieses Autorenporträt als PDF herunterladen

← Zurück zur Übersicht Autor*innen