Der Verein
Die Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen. Sie sind herzlich willkommen!
Die Vereinsmitglieder verbinden sich durch ihr Interesse an zeitgenössischer Literatur Südasiens. Viele haben persönliche Verbindungen zu Indien — als Reisende, Forschende oder durch familiäre Bindungen. Einige sind Literaturübersetzerinnen und -übersetzer.
Das Literaturforum Indien e.V. wurde 2006 auf Initiative des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Nirmalendu Sarkar (1938–2018) gegründet. Ziel des Vereins ist es, zeitgenössische Literatur aus Indien und seinen Nachbarländern im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen — mit besonderem Fokus auf Werke, die ursprünglich in südasiatischen Regionalsprachen wie Hindi, Tamil, Bengali, Urdu oder Marathi erschienen sind. Ein TV-Interview mit Dr. Sarkar (WMV-Video) ist im Archiv verfügbar.
Der Verein fördert literarische Übersetzungen ins Deutsche, organisiert Lesereisen für Autorinnen und Autoren aus Südasien, veranstaltet Tagungen und pflegt ein wachsendes Archiv aus Leseproben, Rezensionen und Autorenporträts. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie auf der Mitgliedschaftsseite.
Vorstand

Indologin, beschäftigt sich seit dem Diplom- und Promotionsstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin intensiv mit Hindi-Literatur. Sie war an den Universitäten Leipzig, Berlin (Freie Universität), Halle und Oslo tätig. Seit 2003 lehrt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen Hindi sowie indische Literatur- und Kulturgeschichte. Darüber hinaus widmet sie sich dem Übersetzen moderner Hindi-Literatur. Sie gehört dem Vorstand des Literaturforums Indien e.V. seit 2009 an, von 2015–2021 als 2. Vorsitzende.

Studierte Germanistik in Pune. Danach begann sie ihre Promotion über „Marathi koloniale Satire" in der Abteilung Neusprachliche Südasienstudien im Südasien-Institut, Heidelberg. Für ihre Promotion bekam sie ein DFG-Stipendium vom Cluster of Excellence, Universität Heidelberg. Sie unterrichtete Marathi und Hindi in Heidelberg. Sie tritt als Kathak-Tänzerin in Indien und in Deutschland auf. Seit 2016 ist sie im Bereich Digitalisierung und Transformationsmanagement tätig, mit einem Schwerpunkt auf linguistischer KI.

Jurist und Unternehmer. Er gehört dem Vorstand auf Grund seiner juristischen und betriebswirtschaftlichen Expertise seit 2021 an. Mit Indien verbinden ihn insbesondere sein aus Kalkutta stammender Vater, seine langjährige unternehmerische Tätigkeit sowie seine Liebe zu Gedanken und Werken von Rabindranath Tagore.

M.Phil., studierte in Patna und Delhi Geschichte, Politikwissenschaft und Geographie. Sein Studium der Germanistik schloss er an der Jawaharlal Nehru Universität (Neu Delhi) mit dem M.Phil. ab. Seit April 2004 ist er Hindilektor an der Abteilung für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft des Asien-Orient-Instituts (AOI) der Universität Tübingen.
Studierte Indologie und Iranistik. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind die wenig bekannten Nuristani-Sprachen Afghanistans, das im pakistanischen Gilgit gesprochene Shina und die iranische Sprache, die vor über 1000 Jahren in der Oase Khotan an der Seidenstraße gesprochen wurde. Seit einigen Jahren ist sie begeisterte Leserin und Übersetzerin moderner Literatur auf Hindi und Urdu.
Studiert im Doppelbachelor Ethnologie und die Kulturen Südasiens und Tibets (mit Indienfokus). In ihrem Studium an der Universität Leipzig beschäftigt sie sich besonders mit feministischen und politischen Themen im Hindi-sprachigen Bereich. Sie arbeitet als studentische Hilfskraft an der Universität Leipzig und engagiert sich für den Erhalt der Südasienwissenschaften.

Studierte Indologie, Linguistik und Philosophie in Münster und Mainz. Seit Beginn ihres Studiums interessierte sie sich für moderne südasiatische Literatur zunächst auf Hindi, später auch Singhalesisch und Englisch. In ihrer 2010 veröffentlichten Dissertation untersuchte sie die zeitgenössische singhalesische Kurzgeschichte. Seit 2000 ist sie Mitarbeiterin am Institut für Indologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Beirat

Studierte Germanistik und Romanistik in Heidelberg und Berlin. 1998 machte sie sich selbständig als Literaturkritikerin, Featureautorin und Moderatorin. Im gleichen Jahr reiste sie zum ersten Mal nach Indien und begann sich rasch auf die Literaturen des Indischen Subkontinents zu spezialisieren. Es folgten zahlreiche weitere Reisen nach Indien und Pakistan. Seit 2011 ist sie Mitglied der Bestenliste „Weltempfänger" (Litprom). Seit 2019 ist sie Teammitglied des Kulturamts Heidelberg und dort u.a. Teil des Koordinationsteams der UNESCO City of Literature. Sie ist Mitglied des PEN Deutschland und des PEN Berlin.

Studierte Indologie in Heidelberg und New Delhi; 1991 M.A. in Hindi an der Delhi University. Von 1994 bis 1999 Leitung der Außenstelle des Südasien-Instituts Heidelberg in New Delhi. 2000 Promotion in Heidelberg zum Werk des Hindi-Autors G.M. Muktibodh (1917–1964). Von 2000 bis 2003 Mitarbeiterin im DFG-Schwerpunktprogramm Umstrittene Zentren: Orissa. Von 2006 bis zum Ruhestand 2022 Lektorin für Hindi an der Universität Würzburg mit Forschungsschwerpunkten zu autobiographischem Schreiben von Dalits, Frauen und trans Personen in Indien sowie früher Romanliteratur des Hindi. Vielfältige Übersetzungstätigkeit von Kurzgeschichten und Poesie aus dem Hindi.

Schloss 1975 ihr Studium an der Humboldt-Universität Berlin, Sektion Asienwissenschaften, mit einem Magister in Indologie (mit Urdu als Erstsprache, Hindi und Sanskrit) ab und wurde dort 1986 in Urdu-Literatur promoviert. Von 1990 bis 2018 war sie als Urdu-Lektorin an der Abteilung für Neusprachliche Südasienstudien des Südasien-Instituts der Universität Heidelberg tätig. Sie veröffentlichte Artikel zur Urdu-Prosa vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zu muslimischen Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts und zur literarischen Gestaltung muslimischer Identitäten in Südasien sowie zahlreiche literarische Übersetzungen aus dem Urdu, insbesondere Kurzgeschichten und Lyrik, und ist Mitautorin eines Urdu-Lehrbuchs.
Studierte Germanistik und Geschichte. In den 1980er und 90er Jahren unterrichtete er an der University of Poona und der Banaras Hindu University deutsche Sprache und Literatur. Die Begegnung mit der indischen Kultur war für ihn prägend und regte ihn dazu an, sich auch als Übersetzer zeitgenössischer indischer Literatur ins Deutsche zu betätigen. Dem Vorstand des Literaturforums Indien e.V. gehörte er von 2009 bis September 2021 an, von 2015 bis 2021 als 1. Vorsitzender.

U.G.C. Prof. Emeritus Fellow, University of Mumbai, Germanistin und Indologin (Dr. phil. Universitäten Salzburg und Wien, 1979). Associate Prof., Banaras Hindu University (1979–1988); Prof. of German und Head, Dept. of Foreign Languages, University of Bombay/Mumbai, 1988–2003. Lehre und Forschung in interkultureller Literatur und Philosophie, Dichterin und Übersetzerin von Literatur (Malayalam, Hindi, Englisch, Deutsch). Gründungsmitglied des Literaturforums Indien, von 2008 bis 2015 Vorstandsmitglied, von 2012 bis 2015 2. Vorsitzende, seither Beiratsmitglied.

Studierte in Heidelberg Geschichte und Germanistik. 1983 reiste er zum ersten Mal nach Indien und erwarb dafür bei Alokeranjan Dasgupta Grundkenntnisse im Bengalischen. 2003 gründete er den Draupadi Verlag, der seither mehr als 160 Buchtitel publizierte, die meisten davon mit Bezug zu Indien.

Professor am Department of Linguistics and Philology der Universität Uppsala, Schweden.
Kontakt
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Auf dem Lohberge 11a
37085 Göttingen
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E-Mail: info@literaturforum-indien.de
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